Die Insel bzw. die Gebäude werden dem natürlichen Verfall überlassen und es ist alles frei zugänglich. Der Teilnehmer Wolfgang war so entzückt bezüglich der Location, dass er eigentlich keine Modelle brauchte, um coole Fotos zu machen :-)
Zunächst war die Überfahrt schon für Donnerstag geplant. Da aber starker Wind auf der anderen Seite der Insel herrschte und somit auch erheblicher Wellengang, wovon wir auf unserer Seite gar nichts bemerkten, wurde diese auf Freitag verschoben. Die Boot-Taxis (Foto links), welche dort rüber schippern, sind auch nicht gerade groß. Daher war es verständlich, dass die bei entsprechendem Wellengang für den ca. 30 Minuten dauernden Trip lieber im Hafen von Lopar bleiben.
Fotos der Überfahrt
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Ankunft
Auf der Insel angekommen, haben wir uns erst mal den Plan angeschaut und sind dann voll bepackt losgestiefelt. In diesem Moment hatte ich wieder die Modelle beneidet. Leicht bekleidet nur ein kleines Täschen in der Hand...... achja, das wäre was in der Hitze. Aber was soll´s. Zum Model reicht es mir einfacht nicht und wohl ebenso nicht den Teilnehmer :-)
Das erste Haus rechts war schon große Klasse. Also erster Stop mit Erkundungsgang. Die oberen Etagen dieses ehemaligen Verwaltungsgebäudes sahen nicht vertrauenswürdig aus, demnach haben wir diese nach einer kurzen Inspektion gemieden. Unsere Modelle Jolina und Linda machten sich bereit und dann konnte es losgehen.
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Ehemaliges Verwaltungsgebäude
Die erste Einstellung war die, dass wir die Modelle unter den Vorbau des Hauses gestellt haben. Wie man in der obigen Fotoreihe bei dem zweiten Foto von rechts sehen kann, wurde der Bereich schon erheblich von den Steinen aufgehellt, die sich auf den Boden befinden. Die Modelle und der Teilnehmer Frank befinden sich bei dem Foto im totalen Schatten. So kann man den Unterschied gut sehen. Da wir aber bei der Fotografie niemals zu viel Licht haben können, setzten wir den Modelschreck "Sunbounce" ein, um noch mehr Licht unter das Dach zu schaufeln. Die richtige Belichtungseinstellung ermittelten wir mit einer Graukarte, da nicht jeder einen teueren elektronischen Belichtungsmesser besitzt. Und Ziel eines Workshops ist es nunmal, Alternativen zu zeigen.
1/200 Sek bei f/5.6, AF-S 24-70 mm bei 60 mm, ISO 200
(Bei Mouse-Over erscheint meine favorisierte Bearbeitung)
Lichtsetting:

Hier ein anderes Foto mit Linda ausschließlich bei vorhandenem Licht und Reflexionen der Steine. Ohne Sunbouce musste erheblicher länger belichtet werden. Vorher waren es 1/200 Sek. und hier nur noch eine 1/30 Sek.
1/30 Sek bei f/5.6, AF-S 24-70 mm bei 62 mm, ISO 200
(Bei Mouse-Over erscheint das Original)
Nachdem wir uns ca. 80 Minuten an diesem Gebäude aufgehalten haben und viele Fotos machten (die Location gab noch viel mehr her, doch wollten wir ja über die Insel streifen), ging es rüber zu den alten Fertigungshallen. Doch vorher wurde noch gecheckt, was die Anderen da so auf ihrer Karte haben. Man kann ja nur dazu lernen ;-)
Alte Industriehallen
In unmittelbarer Nähe des alten Verwaltungsgebäude befinden sich die damaligen Industriehallen. Man braucht als kreativer Fotograf nur einen Blick hinein werfen um zu erahnen, wie umfangreich man sich darin austoben kann.
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Ich selbst habe dort drinnen nicht viel fotografiert. Da es sich um schon erfahrene Workshopteilnehmer handelte, bin ich während der Shootingzeit die Straße hoch entlang gegangen (Bild links oben) und weitere Locations besichtigt. Nach der Rückkehr musste ich dann bei einem anderen Setting der Linda zeigen, was wir von ihr wollten. Dabei hat ein Teilnehmer die Schnappschüsse (rechts) erstellt :-)
Nach einer Shootingzeit von ca. 45 Minuten hörte man plötzlich komische Geräusche. Immer von dort, wo die Modelle standen. Vorerst. Doch plötzlich auch da, wo manche Fotografen sich aufhielten. Hm, es folgte eine Ursachenforschung. Das dauerte nicht lange, denn ein Blick auf die Uhr sollte uns sagen, dass es bereits 12:50 Uhr war und die Mägen gefüllt werden wollten. Also ab zur Anlegestelle, denn dort gibt es einen netten, aber absolut überteuerten Imbiss. Wir haben noch nie so viel Geld gezahlt wie dort für Getränke. Mal eben 4 Euro für eine Cola ist ein Wort!
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Die andere Seite
Danach ging es weiter an das andere Ende der Insel. Da wir so viel schleppen mussten und komischerweise "bisschen" verschwitzt waren, lag es nahe, eine kleine Badepause einzulegen in diesem wunderbaren, klaren Wasser. Gesagt, getan...... schwupp di wupp waren wir alle drin :-) Natürlich als Erste unsere Wassernixe Jolina.
Bei der Gelegenheit gelang mir folgender Schnappschuss von Linda:
1/30 Sek bei f/5.6, AF-S 24-70 mm bei 62 mm, ISO 200
Abgekühlt und voller Tatendrang machten wir uns danach auf zu den nächsten Hallen, die dort hinten auf dieser doch sehr kargen Insel standen. Irgendwie hat der Ort etwas geheimnisvolles und es ging mir in dem Moment auch durch den Kopf, wie viele Menschen hier jahrelang unter brutalsten Umständen hinvegitieren mussten.
Hier noch ein paar Eindrücke, im wahrsten Sinne des Wortes:
Das Titelbild für diesen Beitrag habe ich direkt gegen das Licht geblitzt. Nicht entfesselt, sondern hart und gerade von der Kamera runter. Persönlich finde ich diese Art für das Foto äußerst passend.
1/250 Sek bei f/13.0, AF-S 24-70 mm bei 70 mm, ISO 200
(Bei Mouse-Over erscheint das Original)
Nachdem auch diese Location "abgeshootet" war, obwohl das nicht der richtige Ausdruck ist, denn wir hätten uns an jeder Location ein paar Stunden aufhalten können, um wirklich alle Möglichkeiten auszuschöpfen, machten wir uns wieder auf den Weg. Und spätestens zu diesem Zeitpunkt machte ich mir "Freunde". Man achte auf den Weg und das Schuhwerk auf dem folgenden Bild :-)
Ja natürlich hätten wir auch am Meer entlang gehen können, doch warum einfach, wenn es auch umständlich geht? :-D Ok, ich hatte den Weg anders im Kopf. Doch war es auch schon ein paar Jahre her, als ich das letzte Mal auf Goli Otok war.
Wie dem auch sei, angekommen sind wir und es war vor allem ein Glücksgefühl, als wir wieder geteerten Boden unter den Füßen hatten.
Wir machten natürlich noch viele, viele andere Fotos bei weiteren Locations, doch soll es hier genug sein mit dem Bericht. Wer noch mehr Fotos der Location sehen möchte, kann dies auf meiner Galerie tun. Der direkte Link dorthin:
Weitere schöne Fotos von Aufnahmen aller Tage und besonders der äußerst amüsanten Abende findet Ihr auf meiner Facebook-Seite